Soziales Lernen
Im Sozialen Lernen werden durch die Kolleg:innen der Schulsozialarbeit soziale Gruppenprozesse verschiedener Themenbereiche gefördert.
Schulalltägliche Themen wie Freundschaft, Mobbing, Religion, Streit, Anders sein, Klassenklima oder Kinderrechte werden spielerisch bzw. dem Bedarf der Klassengemeinschaft entsprechend angepasst und altersgemäß im Klassenverband durchgeführt.
Anti-Gewalt-Workshop der Polizei Berlin
Die Anti-Gewalt-Workshops mit der Berliner Polizei werden jedes Schuljahr für die Klassenstufe 5 von der Schulstation organisiert, begleitet und sind seit mehreren Jahren als fester Bestandteil im Präventionsprogramm der Kolumbus-Grundschule verankert.
An zwei Workshoptagen erfahren die Schüler:innen, welche Straftaten es gibt und wie sie sich bestmöglich vor Gewalt schützen können. Mit Fallbeispielen oder in kleinen Rollenspielen erlernen sie schützende Deeskalationsstrategien in Konfliktsituationen, bspw. auf dem Pausenhof, auf dem Spielplatz oder dem Schulweg.
Mittels der Visualisierung einer Gewaltspirale werden sie für mögliche gewaltfreie Lösungsansätze sensibilisiert. In Gruppenarbeiten gestalten sie ein gemeinsames Plakat mit Lösungsmöglichkeiten zum eigenen Schutz und Sichtbarmachen von Hilfsangeboten in Schule und Nachbarschaft.
Durchführende Präventionsbeauftragte der Berliner Polizei ist Fr. Arndt aus dem Reinickendorfer Abschnitt 12.
Das Angebot findet stets im 2. Schulhalbjahr statt
Gefahren im Internet
Viele Konflikte, die im Schulalltag ausgetragen werden, finden ihren Ursprung unbemerkt in Chats oder sozialen Netzwerken.
Da die Schüler:innen immer früher mit den Gefahren im Internet konfrontiert sind, bietet die Berliner Polizei eine Aufklärung für alle 4. Klassen an. In einem 2-stündigen Workshop werden sie über mögliche Gefahren informiert und welche Regeln es auch für das Internet gibt.
Bei Interesse oder im Bedarfsfall können auch Klassen anderer Jahrgänge dieses Angebot anfragen.
In Kooperation mit der Schulstation bietet die Präventionsbeauftragte der Berliner Polizei, Fr. Arndt, Aufklärungsstunden zum Thema Internet an.
Das Angebot „Gefahren im Internet“ ist fest im Präventionsprogramm der Kolumbus-Grundschule implementiert und findet jeweils im ersten Schulhalbjahr statt. Die Internetseite der Berliner Polizei beinhaltet weitere wichtige Präventions- und Schutzmaßnahmen: https://berlin.de/polizei/
Kooperation mit den Berliner Jungs
Das Angebot der Berliner Jungs richtet sich an die Schüler der Jahrgangsstufe 6 und umfasst einen vierstündigen Workshop sowie eine Informationsveranstaltung für Eltern und Lehrkräfte.
Ziel ist es, die Jungen über Täterstrategien aufzuklären, die zu sexuellen Übergriffen führen können. Gemeinsam erarbeiten sie Handlungsstrategien, sich davor zu schützen.
Beratungsangebote können unter https://jungs.berlin eingesehen werden.
Das bereits seit mehreren Jahren im Präventionsprogramm der Schule implementierte Angebot wird von der Schulstation organisiert und begleitet und findet jeweils im zweiten Schulhalbjahr statt.
Kooperation mit der Kampfkunstschule Shuri Ryu
Parallel zum Angebot der Berliner Jungs organisiert die Schulstation in enger Kooperation mit Shuri Ryu für die Mädchen der 6. Klassen ein 3-stündiges Selbstbehauptungstraining.
Dort lernen die Mädchen, Gefahrensituationen zu erkennen und wahrzunehmen, eigene Grenzen zu setzen und erprobte Abwehrstrategien einzusetzen.
Weitere Angebote für interessierte Schüler:innen und Eltern sind unter https://shui-ryu.de einsehbar.
FAIRPLAYER
Das Präventionsprogramm FAIRPLAYER thematisiert die im (Schul)Alltag immer stärker werdenden Themen „Mobbing“ und „Schulgewalt“.
Ziel des Programms ist die Förderung von zivilcouragiertem und prosozialem Handeln sowie die Stärkung von sozialen Kompetenzen in den Klassenstufen 5 und 6.
Durch praktische Übungen und Tipps wie bspw. strukturierte Rollenspiele oder die Bearbeitung von moralischen Dilemmata zur Bildung von Werten, werden Empathie und kognitive Perspektiven übernommen.
Auf dem Weg zur zertifizierten "FAIRPLAYER-Schule": An der Kolumbus-Grundschule arbeiten mehrere ausgebildete FAIRPLAYER-Fachkräfte, mit deren Unterstützung in mehreren Klassen das FAIRPLAYER-Programm durchgeführt wird.
